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Das
Pantheon ist von allen antiken Monumenten in Rom wohl das besterhaltene
und wohl auch eines der eindrucksvollsten.
Ein
allen Göttern geweihtes Heiligtum. Ein zylindrischer Backsteinbau
mit Giebelvorhalle ist der größte Rundtempel und Kuppelbau
der Antike. Ein rechteckiger Tempelbau als Portikus ist mit einem
Rundbau verbunden.
Das
Pantheon ist einfach au ß erordentlich und wird Sie mit offenem
Mund dastehen. Wenn Sie in Rom kommt, muss Sie das Pantheon besuchen,
wo können Sie auch die Überreste von Raffaello, der Künstler
finden.
Das
Zylinder und Kuppel als geometrische Elementarfiguren bestimmen
den Raumeindruck. In den Zylinder ist diese Kugel so einbeschrieben,
dass ihre obere Hälfte als Kreiskuppel den Zylinder überwölbt,
ihre untere als unsichtbare Sphäre den Grundkreis genau im
Mittelpunkt berührt. Die halbkugelförmigen Kuppel überwölbt
mit einer kreisrunde Lichtöffnung im Scheitel, Durchmesser
9 Meter. Die Wände sind durch Nischen, in denen die Götterbilder
standen, und Säulen gegliedert. Durchmesser und Höhe des
Raums sind gleich.
Die
innere Abtreppung der 140 Kassetten ist auf den Mittelpunkt des
Grundkreises zentriert. Für den Betrachter wird durch diese
Aufhebung der P erspektiv. Verzerrung die Kassettenstruktur
voll wirksam und verleiht der Kuppel den fast schwebenden Effekt.
Ihn verstärkt die Kreisöffnung im Kuppelscheitel als einzige
Lichtquelle. Wussten
Sie schon? Das Pantheon hat viele Lochen in dem Marmorfu ß boden,
die das Regen durchzudringen erlauben (das Regen kommt in dem Pantheon
durch das “Oculus”, ein Loch in dem Kuppeldach, das eine symbolische
Verbindung darstellt). |